Vom Breitenauer See nach Schwäbisch Hall

Den Ruhetag am Breitenauer See genossen alle sehr. Wir hatten einen netten Zeltplatz, der tagsüber sogar gut Schatten bot. Der Platzwart stellte uns noch einen Holztisch mit Bänken hin und erlaubte den Kindern ein Kanu zu benutzen. Nils lieh sich an der Rezeption Bücher aus und so konnte jeder einfach machen wo er Lust drauf hatte. Nachmittags trat Nadira leider in eine Biene und wollte dann Abends auch früh ins Bett.

 

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Der nächste Tag sollte sehr heiß werden. Deshalb standen wir schon früh auf und packten alles zusammen. Nach dem Frühstück fuhren wir um 9 Uhr los Richtung Waldenburg. In Willsbach trafen wir wieder auf den Burgenstraßen Radweg.

 

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Es ging immer wieder bergauf und schon in Öhringen waren alle müde von der Hitze. Nadira ging es irgendwie gar nicht so gut, vielleicht wegen dem Bienenstich und so machten wir erstmal eine längere Mittagspause.

 

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Öhringen sieht sehr nett aus und für Kinder gibt es eine Menge Angebote. Wunderschöne Spielplätze, ein großes Freibad, ein Kletterparcour, wir wären gerne länger dort geblieben.

Danach zeigte das Thermometer 40°c an und wir schafften es noch bis Neuenstein.

 

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Das Schloss bot einen tollen Anblick und gleich danach waren wir am Rathaus. Dort erkundigte ich mich nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Unser Vorhaben stieß gleich auf Interesse und sehr freundlich half man uns weiter und erlaubte uns für eine Nacht am Bolzplatz zu zelten. Der liegt schon in der richtigen Richtung direkt am Radweg.

 

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In der Nachbarschaft durften wir uns im Laufe des Nachmittags noch einige Male die Trinkwasserflaschen auffüllen. Wir waren sehr froh mit den Kindern an einem schattigen Plätzchen gelandet zu sein und langsam wieder abzukühlen.

 

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Nachts gab es ziemliche Gewitter, aber unsere Zelte hielten gut alles ab. Morgens sahen wir, dass doch einige Äste in der Gegend heruntergefallen waren, die Zelte hatten wir weit genug von Bäumen entfernt aufgebaut. Es hörte sogar lange genug auf zu regnen, dass wir alles abbauen und zusammenpacken konnten.

Nach Waldenburg waren es nur noch 6 km, aber die gehen fast nur bergauf. Wir waren mit unserer Entscheidung gestern nicht weiterzufahren sehr glücklich.

 

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Man sah das Städtchen schon von weitem und ich motivierte die Kinder und mich damit, dass es nach Waldenburg erstmal nur bergab geht.

 

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Es ging mehrere Kilometer auf der Straße bergauf und das letzte Stück zum Schloss war so steil, dass wir die schweren Räder fast nicht schieben konnten.

Alle waren stolz, als wir dann am Schloss ankamen.

 

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Waldenburg liegt auf 505 m und wird auch der „Balkon Hohenlohes“ genannt. Tatsächlich hat man von dort einen schönen Ausblick in alle Richtungen über das Hohenloher Land. Der Ort selbst erstreckt sich bei geringer Breite über mehrere hundert Meter. Leider wurde er zu Großteilen im zweiten Weltkrieg zerstört.

Erhalten geblieben ist der 33 m hohe Turm am Ortsausgang, der Lachnersturm.

 

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Wir stiegen alle die engen Holztreppen hoch, um noch einmal den Blick zu genießen, bevor es wieder abwärts ging.

Tja, irgendwo hier müssen wir den Burgenstraßen Radweg verloren haben. Das ist uns schön öfter passiert, aber meistens war es nicht schlimm und wir sind kurz darauf wieder auf ihn gestoßen. Das Problem ist, dass nicht an jedem Fahrradweg Schild auch ein Burgenstraßen Schild hängt. Oft steht noch nicht mal dran in welche Richtung der Radweg führt. Da man ja auch immer wieder zur Überbrückung auf Straßen fahren muss, wurden wir auch hier nicht stutzig.

Erst als wir im nächsten Ort Obersteinbach durchkamen, wurde uns klar, dass wir falsch waren. Es ging steil den Berg runter, umdrehen kam also nicht in Frage. Da immer wieder Burgenstraßenschilder zu sehen waren, sind wir wohl auf der Auto Route gelandet. Über Gnadental und Michelfeld gelangten wir auch nach Schwäbisch Hall.

Der richtige Fahrradweg wäre am Hohenloher Freilandmuseum vorbeigekommen, wo wir eigentlich den Nachmittag eingeplant hatten.

Da es aber unterwegs angefangen hatte zu schütten wäre daraus vermutlich eh nichts geworden.

 

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Klatschnass kamen wir in Schwäbisch Hall am Marktplatz an.

 

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In der Touristeninformation wurden wir sehr nett empfangen. Mehrere Angestellte telefonierten herum und versuchten eine Unterkunft für uns zu organisieren. Da am nächsten Tag der Jakobimarkt anfing waren die Jugendherberge und Hotels fast alle ausgebucht. Der Jakobimarkt ist einer der ältesten Märkte in der Region, es gibt ihn schon seit über 800 Jahren.

Wir wären auch campen gegangen, waren aber doch froh als die Angestellte ein Hotel für uns organisiert hat wo wir zu einem Sonderpreis unterkamen.

 

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Unsere Fahrräder durften wir in den Hinterhof durchschieben und luden erstmal alles ab. Wir tropften genauso schlimm wie unsere Taschen und alle duschten erstmal und zogen trockene Kleidung an. Danach hörte es sogar auf zu regnen und wir konnten noch ein paar Stunden die Stadt angucken.

Als erstes kamen wir an der Kunsthalle Würth vorbei, in der gerade eine Sonderausstellung zum Thema „Wasser Wolken Wind“ zu sehen ist.

 

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Die Kinder wollten gerne hinein gehen und so schlenderten wir eine halbe Stunde durch die Ausstellung.

Danach ging es quer durch Schwäbisch Hall.

 

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Uns allen gefällt die Stadt sehr gut und wir werden gerne noch einmal für ein paar Tage zurückkommen. Für Familien wird hier einiges geboten und wir hätten gerne noch eine Kinderstadtführung mitgemacht, oder mehr über die alte Salzsiederstadt und die Tradition der Salzsieder erfahren. Die Museen bieten freien Eintritt und 2500 Jahre Stadtgeschichte werden an verschiedenen Stellen dargestellt und erlebbar.

 

 

 

 

 

Von Burg Guttenberg nach Bad Wimpfen

Die Nacht im Rittersaal war recht ruhig, nur gefroren haben wir etwas. Unsere Isomatten im Zelt sind sehr gut und die Feldbetten waren zwar recht bequem, aber von unten total kühl.

Dafür gab es morgens ein leckeres Frühstücksbuffet, was wir sehr genossen.

 

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Danach durften wir unser Gepäck im Haus stehen lassen und ohne Fahrräder zur Burg hoch laufen.

 

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Die spätmittelalterliche Burg Guttenberg wurde 1296 erstmals erwähnt und befindet sich seit 1449 im Besitz der Familie von Gemmingen. Im Gegensatz zu anderen Burgen überstand die Burg Guttenberg die Kriege des 17. und 20. Jahrhunderts unversehrt und ist deshalb eine der letzten unzerstörten Stauferburgen in Deutschland. 1971 entstand im Zwinger der Burg die Deutsche Greifenwarte, die dort heute eine Pflege- und Auswilderungsstation für in Not geratene Greifvögel und Eulen unterhält. Täglich gibt es Flugvorführungen, bei denen auch viel über die jeweiligen Vögel erzählt wird.

 

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Wir waren schon um 9.30 Uhr oben und hatten viel Zeit uns die Greifvögel in ihren Gehegen anzusehen, bevor dann um 11 Uhr die Greifvogelschau anfing.

 

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Eine Stunde lang bewunderten wir Uhus, Schleiereulen, europäische Seeadler, Mönchsgeier und Steinadler. Wir saßen in den ersten zwei Reihen und es war ein echtes Erlebnis.

 

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Anschließend nahmen wir uns noch Zeit das Burgmuseum zu besichtigen. Leben auf der Ritterburg ist das Thema hier. Durch verschiedene Ausstellungsräume, in denen jeweils ein Jahrhundert dargestellt wird, gelangt man immer höher und über die Schildmauer zum 40m hohen Bergfried mit Türmerstube.

Liebevoll dargestellt wird alles und auch für die Kinder verständlich. Besonders beeindruckt hat uns die Holzbibliothek und auch die echte Bibliothek, die man nur durch eine Glastür sehen kann.

 

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Am frühen Nachmittag mussten wir dann unsere Fahrräder bepacken und weiterfahren.

 

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Wir wollten noch nach Bad Wimpfen, was wir auch gut schafften. Das letzte Stück hoch in die Stadt war nochmal eine Herausforderung. Für Fahrradfahrer die sich nur kurz die Stadt angucken wollen, besteht die Möglichkeit, die Räder mit Gepäck am Bahnhof einzuschließen.

 

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In Bad Wimpfen fand an diesem Wochenende das Altstadtfest Montmatre Flair statt.

 

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Überall drängten sich die Menschen durch die Gassen, um französische Spezialitäten zu verzehren, an einem der vielen handwerklichen Kunststände einzukaufen, oder einfach nur Kunst und Musik zu genießen.

 

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Wir schafften es mit unseren Rädern bis zur Touristeninformation zu kommen. Obwohl Sonntag Nachmittag eigentlich geschlossen ist, wurden wir sehr nett empfangen und alle waren sehr hilfsbereit. Nachdem vor dem Gebäude gerade Werbung für einen Vortrag über die Zauberflöte gemacht wurde, gingen die Kinder mit Karl Mockert mit und freuten sich an der Musik und den interessanten Ausführungen.

 

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Thomas bekam in der Zeit gezeigt wo wir die Nacht zelten durften. Zum Glück konnten wir privat auf einem Wiesengrundstück unterkommen, denn einen Zeltplatz gibt es in Bad Wimpfen nicht. Stattdessen kann man unter unzähligen kleinen Hotels wählen, auch im alten Kloster am Neckar kann man kostengünstig übernachten.

Nachdem unsere Vier selbst noch ein bisschen Musik gemacht und sich damit ihr Eisgeld für die nächste Woche verdient haben, fuhren wir mit den Rädern aus der Stadt und bauten unsere Zelte auf.

 

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Am Montag standen wir dann früh auf und packten zusammen, denn den Vormittag wollten wir nutzen, um Bad Wimpfen anzugucken. Die Altstadt gilt als eine der schönsten Deutschlands und das ist sicherlich gerechtfertigt. Kaiser Friedrich I. (Barbarossa 1122-1190) ließ die wehrhafte Pfalz erbauen. Damals erlangte Bad Wimpfen den Status einer Metropole. Nach der Stauferzeit, in der die Stauferkönige in der Stadt logierten, wurde Wimpfen im 13. Jahrhundert Reichsstadt.

Überall in den Gassen der Altstadt kann man die prachtvollen Fachwerkhäuser, Türme und Säulen bewundern. Wir hatten Glück und durften unsere Räder samt Gepäck an der Touristeninformation abschließen.

 

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Um 11 Uhr waren wir mit der Türmerin vom blauen Turm verabredet. Blanca Knodel heißt die Türmerin des ehemaligen Hochwachtturmes. Die einzige Türmerin Deutschlands wohnt schon seit 21 Jahren in der Wohnung des 53m hohen Turmes. Drei Kinder hat sie dort groß gezogen und freundlich beantwortete sie all unsere Fragen. Früher mussten die Türmer Wache halten und alle Vorkommnisse sofort anzeigen. Heute ist es nur noch eine repräsentative Aufgabe, die der Türmer zu erfüllen hat. Leider muss der blaue Turm sehr dringend renoviert werden, so dass Blanca Knodel für 2 Jahre ausziehen muss. Der Blick von oben ist fantastisch und wir wären gerne noch länger dort geblieben. Aber wir wollten ja auch noch die Altstadt sehen.

 

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Gegen frühen Nachmittag bestiegen wir dann wieder unsere Räder und schafften es noch bis zum Breitenauer See. Der liegt nicht ganz an der Burgenstraße, ist aber auch kein großer Umweg. Da es doch sehr heiß ist und gerade die letzte Etappe sehr anstrengend war, haben wir beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Vom Neckar sind wir jetzt weg und momentan geht es hügelig durch Weinberge. Mit dem kleinen Fahrrad von Tamina und dem ganzen Gepäck kommen wir nicht so schnell vorwärts wie gedacht.

 

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Natürlich wollen wir versuchen bis Prag zu kommen, aber wichtig ist, dass die Tour an sich jedem Spaß macht und wir die einzelnen Stationen auch würdigen und genießen können. Leider heißt das wirklich, dass wir viele Städte auslassen müssen. Vielleicht kann man diese ja zu einem späteren Zeitpunkt nochmal extra besuchen.

Von Eberbach nach Neckarmühlbach

Zum Glück war es heute morgen wieder trocken. Wir gaben den Zelten ein bisschen Zeit zum abtrocknen und duschten und frühstückten währenddessen. Der Campingplatz hat von 7-22 Uhr kostenlose Duschen und einen Brötchenservice, den wir gerne in Anspruch nahmen. Auch Handy aufladen an der Rezeption ging problemlos 🙂

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Kurz vor 11 Uhr hatten wir dann zusammengepackt und konnten aufbrechen.

Die Strecke heute war für uns noch anstrengender als die gestern. Alles tut noch mehr weh und Steigungen mit dem Gepäck auf den Rädern zu fahren fällt allen noch schwer. Trotzdem merken wir, dass wir langsam einen Rhythmus finden und auch mehr Zeit haben unsere Umgebung beim Fahren besser wahrzunehmen. Alle paar Minuten gibt es etwas zu sehen. Große Schiffe, die durch die riesigen Schleusen müssen, Werften, Kirchen, Burgen,…

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Unseren Kindern gefällt die Strecke bisher genauso gut wie uns.

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Gegen 16 Uhr sind wir in Neckarmühlbach angekommen. Wir wollen uns die Zeit nehmen mal etwas länger an einer Stelle zu bleiben. Heute Nacht dürfen wir im Ritterlager der mittelalterlichen Herberge „Zum Alten Marstall“ schlafen.

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Morgen früh geht es dann hoch zur Burg Guttenberg, wo das Museum und eine Greifvogelschau auf uns warten.

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Thomas hat gerade leckere Nudeln gekocht und ich nutze die Zeit für den Blog. Die Kinder genießen die Feldbetten und lesen oder spielen.

Von Heidelberg nach Eberbach

Freitag Morgen sind wir dann nach dem Frühstück und Abbau der Zelte auf den Radweg der Burgenstraße gestartet. Wir sind noch nicht so geübt darin, das Gepäck auf die Fahrräder zu packen und so wurde es doch wieder fast 11 Uhr bis wir losfahren konnten.

Heidelberg kennen wir ganz gut, deshalb sind wir einfach nur am Neckar entlang durchgefahren. Der Anblick vom Schloss, mit der Altstadt im Vordergrund, ist jedes Mal wieder schön.

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Das erste Stück des Radweges ab Heidelberg fanden wir nicht so schön, da er immer wieder entlang der Straße läuft und es teilweise sehr eng wurde, vor allem wenn Radfahrer entgegenkamen.

Danach wurde es deutlich netter, allerdings bin ich froh, dass unsere Kinder alle sehr sicher Rad fahren. Zwischendurch verläuft der Radweg an, bzw. auf Straßen, außerdem muss man Kreuzungen überqueren. Dafür gab es auch wunderschöne Abschnitte durch Wälder und Wiesen.

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Für uns war es einfach auch noch ungewohnt mit so viel Gepäck zu fahren und unsere Beine, Arme und Popos zeigten uns das ungewohnte Fahren auch deutlich…

Aber die tollen Aussichten auf den Neckar und die umliegenden Städtchen und Burgen waren eine echte Belohnung. Wir merkten schon auf dieser Etappe, dass wir eigentlich noch viel mehr Zeit hätten einplanen sollen. Sehr gerne hätten wir zwischendurch angehalten und genauer geschaut.

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Jeder dieser Orte hätte sicher ein paar Stunden Aufenthalt verdient, gerade in Hirschhorn haben wir bedauert weiter zu müssen. Dabei fahren wir ja nun nicht wirklich schnell. Um die 40 km waren es jetzt jeden Tag, aber viel mehr werden wir wahrscheinlich auch nicht schaffen, schließlich soll es allen auch Spaß machen und niemanden überfordern.

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In Eberbach haben wir uns kurz die Altstadt angeschaut, bevor wir dann am Campingplatz eingecheckt haben. Wir wurden sehr freundlich empfangen und fanden einen richtig schönen Platz zum Zelten direkt am Neckar.

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Die Kinder eroberten die riesige Wiese und den Spielplatz und die Fahrräder wurden abgeladen.

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Abends wurden wir von Bekannten, die ich sehr lange nicht mehr gesehen hatte, am Campingplatz zum Abendessen eingeladen. Die Bedienung dort war sehr freundlich und es hat allen gut geschmeckt.

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Anschließend durften wir vom Balkon der Bekannten noch den Blick von oben auf Eberbach genießen, bevor es dann anfing zu regnen und wir doch wieder recht spät in unsere Zelte kamen.

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Von Fürth im Odenwald nach Heidelberg

Donnerstag Vormittag sind wir endlich losgekommen. Bis zur letzten Minute haben wir noch Sachen gepackt, ausgepackt und umgepackt. Es ist immer so schwierig zu entscheiden was wir mitnehmen.

Taminas Fahrrad haben wir als erstes bepackt, so dass sie vor dem Haus noch etwas üben konnte mit Gepäck zu fahren. Um 11 Uhr sind wir dann abgefahren, nur um 1 km weiter anzuhalten und doch nochmal nachzupumpen und festzuzurren.

 

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Keine 5 km weiter ist dann Thomas Bremszug gerissen. Also musste das ganze Gepäck runter vom Rad und der Anhänger ab. Das Wechseln haben Thomas und Jesco schnell erledigt.

Wir waren trotzdem alle ein bisschen genervt über den schlechten Start, aber es wurde dann zum Glück besser. An das Gewicht haben sich alle recht gut gewöhnt und wir kamen ohne größere Probleme bis Heidelberg. Ab Weinheim sind wir den Bergsträßer Fahrradweg durch die Felder gefahren und haben uns gewundert wie viele Fahrradfahrer dort unterwegs waren.

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Bei Thomas Bandkollegen angekommen standen doch 42 km auf dem Tacho. Das Wetter war super und wir hatten einen richtig schönen Abend, bevor wir dann im Garten müde in unsere Zelte schlüpften.

 

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In 3 Tagen geht es los

 

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Fahrräder sind abfahrbereit, nur unsere Taschen sind noch nicht alle gepackt und im Haus gibt es auch noch einiges zu tun.

Wir wollen so wenig mitnehmen wie möglich. Aber wie vor jeder Reise wieder, ist die große Frage, was werden wir wirklich benötigen…

Immerhin sind wir dieses Mal überwiegend in Deutschland unterwegs, wo wir ja im Notfall jederzeit alles besorgen können. Da wir mit Zelten unterwegs sein werden und so wenig Geld ausgeben wollen wie möglich, versuchen wir trotzdem optimal zu packen. Jeder hat Gepäckträgertaschen, in denen alle persönlichen Gegenstände, Kleider, Schlafsäcke und Isomatten verstaut werden. Die Jungs werden unsere zwei Zelte quer darauf packen und Thomas und ich haben zusätzlich große Quertaschen auf den Gepäckträgern. Das erste Mal werden wir einen Fahrradanhänger dabei haben, indem wir alle Kochutensilien verstauen wollen.

Die Route bis Dresden steht. Am Donnerstag geht es los, erstmal von Zuhause (im Odenwald) nach Heidelberg. Von dort aus werden wir der 1200km langen Burgenstraße bis Prag folgen. Diese Strecke soll bis zur Tschechischen Grenze gut ausgeschildert sein, ab dort haben wir Kartenmaterial. Die Beschreibung auf der Website (www.burgenstrasse.de) hat mir sehr gut gefallen und auch das zugeschickte Material sieht sehr vielversprechend aus. Die Kinder freuen sich schon auf die vielen Burgen und Schlösser unterwegs.

Wir werden so oft es geht von unterwegs berichten und hoffen auch andere Familien mit Kindern zu inspirieren 🙂